Liebe Gäste,
schön, dass Sie mal wieder reinklicken! Das lohnt sich ab jetzt noch häufiger, denn so etwa einmal pro Woche werde ich für Sie an dieser Stelle bloggen. Das habe ich mir jedenfalls ganz fest vorgenommen! Der Blog dreht sich thematisch natürlich um den Jägerhof, um meinen wunderbaren Beruf, um alle Zutaten und Aspekte des Kochens. Was gibt’s Neues auf der Karte? Welches Gemüse hat gerade Saison? Wie komme ich mit dem Anspruch „Frischeküche“ über den Winter? Lassen Sie sich jede Woche überraschen – ich hoffe, ich treffe auch mit diesen „Grüssen aus der Küche“ Ihren Geschmack!
Womit anfangen? Der Name „Jägerhof“ ist ja gerade Programm, auf die Wildsaison freue ich mich jedes Jahr sehr. Und ganz besonders über unsere Spezialität „St. Galler Reh“. Das heisst nicht nur so, weil es auf St. Galler Boden zubereitet wird! „Unsere“ Rehe werden von Jägern der Jagdgesellschaft Wattbach-Tobel erlegt – und zwar ganz vortrefflich per Blattschuss vom Hochsitz. Das Reh stirbt so ganz schnell und stressfrei – im Gegensatz zur Treibjagd. Dabei reagiert das Tier vor dem Tod zwangsläufig mit Angst- und Stresshormonen, was sich negativ auf den Geschmack des Fleisches auswirkt. Für unsere Qualitätsansprüche kommt daher nur vom Hochsitz geschossenes Wild in Frage.
Bis auf Kopf und Leber – beides behält in der Regel der Jäger – wird das Reh in unserer Küche komplett verwertet. Beispielsweise bereiten wir aus den Knochen unseren Wildfond zu – die Basis für Wildsaucen und -suppen. Der Rehpfeffer – andernorts unter Ragout bekannt – braucht volle fünf Tage Vorlaufzeit, solange liegt das Fleisch erst in der Beize nach unserem Hausrezept ein. Die edelsten Stücke – Rehrücken, Filet und Schlegel – munden natürlich fein rosagebraten am besten. Mit welchen Beilagen? Dazu empfehle ich Ihnen einen Blick auf unsere aktuelle Karte und natürlich einen Besuch bei uns!
Mit lieben Grüssen aus der Jägerhof-Küche, auf bald!
Ihre
Vreni Giger
Liebe Vreni,
AntwortenLöschenherzliche Gratulation zu Deiner Internetseite und Deinem Blog! Sieht toll aus. Beim Lesen der Zeilen kommt mir der wunderbare Wildkochkurs in Deiner Küche in den Sinn. Das war einfach Klasse! Wir haben viel gelernt, viel gelacht und wunderbar fein gegessen! Herzlichen Dank und weiterhin gutes Gelingen. Liebe Grüsse Monica Giger ("leider" mit anderem Stammbaum - grins)