Dienstag, 7. Dezember 2010

Kostbare Köstlichkeit: St. Galler Trüffel

Liebe Gäste,

heute verrate ich Ihnen eine meiner Schmerzgrenzen: Die liegt bei 5000 Franken pro Kilogramm, mehr darf auch die grösste Köstlichkeit auf Erden nicht kosten. Die Marke ist hoch genug gewählt, um jederzeit alles geniessen zu können, glauben Sie? Nicht ganz. Die Preise für weisse oder schwarze Trüffel überschreiten leider des öfteren meine Schmerzgrenze. Zurzeit aber nicht, zum Vorzugspreis von „nur“ 2800 Franken pro Kilo ist derzeit an Trüffel zu kommen. Drum gibt’s die edelsten Pilze jetzt fein dosiert als i-Tüpfelchen zu vielen meiner Kreationen im Jägerhof. Und in ganz besonderer Form als Weihnachtspräsent für Sie, meine lieben Gäste!



Ich bin stolz, Ihnen auch die edelste Zutat frisch aus der Region anbieten zu können. Es sind wirklich St. Galler Trüffel, die wir Ihnen kredenzen. Wer sie mit wem aufspürt und wo, das darf ich Ihnen allerdings nicht verraten. Nur soviel: Die feine Nase gehört einem gar nicht grossen Hund der Rasse Lagotto. Wobei die Rasse nicht entscheidend ist. Mit Ausnahme von Jagdhunden lässt sich nahezu jeder Hund zu einem Trüffel-Suchhund ausbilden. Eine feine Nase braucht es, weil diese Pilze ja etwa 20 Zentimeter unter der Oberfläche gedeihen.

Unser St. Galler Trüffel zählt zu den helleren Sorten und eignet sich zum Kochen ganz wunderbar. Er ist sehr intensiv im Geschmack und vor allem so fest, dass er sich – mit dem Kochgut vermischt – auch andünsten lässt. Pasta, Kartoffelstock, Polenta, Gemüse – es gibt fast nichts, was sich mit diesen Trüffeln nicht noch verfeinern lässt.


Eine besondere Spezialität habe ich für Sie als Weihnachtspräsent ausgewählt: St. Galler Trüffel in edlen Portwein eingelegt. In diesem Fall werden ausnahmsweise die Trüffel verfeinert. Und ich müsste fast nochmal über meine Schmerzgrenze nachdenken... In der Adventszeit möchte ich jedem Gast diesen Genuss schenken, drum gibt es ein Glas Trüffel in Portwein als Präsent – inklusive Rezept. Weitere Gläser auf Anfrage gern im Jägerhof.

Hoffentlich sehen wir uns noch in der Adventszeit! Mit lieben Grüssen aus der Küche

Ihre Vreni Giger

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